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Martinsmärkte in Deutschland und Europa

Der Martinimarkt oder auch Martinsmarkt ist ein Jahrmarkt, der allgemein um den 11. November, dem Martinstag, stattfindet. Die Martinimärkte sind besonders im deutschen Sprachraum verbreitetet und gehen auf das mittelalterliche Marktrecht zurück.

Martinsmarkt

© jorisvo – fotolia

Der Festtag des heiligen Martin von Tours markiert den Beginn des bäuerlichen Jahreslaufs. An diesem Tag wurden u.a. Zinsen und Zehnten fällig. Verträge wurden gekündigt und neu geschlossen.

Da der Winter vor der Tür stand hat man an an diesem Tag Schweine und Gänse geschlachtet und Knechten und Mägden gekündigt. Dies sollte die Anzahl von „unnützen Essern“ reduzieren.

Für viele stellungslose Bedienstete begann danach eine harte Zeit. Vielerorts war es Brauch, dass Kinder von Haus zu Haus ziehen und um Gaben bitten.

Dieser Martinstag wurde von der ländlichen Bevölkerung genutzt, um sich vor dem Wintereinbruch mit den Dingen des täglichen Bedarfs auf dem Markt einzudecken. Dazu gehörten Dinge wie Wäsche, Schuhe und Werkzeug.

Heute ist der Martinimarkt in vielen Städten und Regionen ein Volksfest, zu dem ein Herbstmarkt gehört. Damit werden sie meist kurz vor den Weihnachtsmärkten organisiert und oft gehen diese Märkte dann fast nahtlos ineinander über.

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Auswahl an Martinsmärkten und Martinimärkten in Deutschland und Europa in 2019

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